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Oberfränkische Ligen: Ein Aufsteiger wird zum Überflieger

Die letzte Ligarunde 2017 im Schachbezirk ist absolviert, jetzt ist erst mal sechs Wochen Pause – Zeit für eine Zwischenbilanz.

In der Bezirksoberliga überflügelt ein Aufsteiger die etablierten Teams. Mit dem 7,5:0,5 in Neustadt untermauerte die zweite Mannschaft des SC Bamberg ihre Tabellenführung. Ob es im Jubiläumsjahr des Traditionsvereins sogar für die Meisterschaft und den nächsten Aufstieg reicht, könnte sich erst am vorletzten Spieltag entscheiden. Dann treffen die Bamberger auf den SV Seubelsdorf, der zurzeit mit ebenfalls weißer Weste auf Platz zwei steht. Noch gut im Rennen liegt auch Vorjahresmeister Nordhalben. Die Hälfte der Liga muss zittern; fünf Teams brauchen im neuen Jahr dringend Punkte, um den Abstieg zu verhindern. Wäre die Saison bereits zu Ende, könnten Kirchenlamitz und Neustadt für die Bezirksliga planen.

Viele spannende Duelle gab es in der Bezirksliga Ost. Den Spitzenkampf in Rehau entschied Absteiger Waldsassen zu siebt (!) knapp für sich. Die Oberpfälzer sind damit die klare Nummer eins. Eng geht es im Verfolgerfeld zu: Fünf Teams malen sich trotz eines Rückstands von zwei oder drei Punkten noch Chancen auf die Meisterschaft aus. Mit leeren Händen steht bisher der Fast-Absteiger der Vorsaison, die SG Marktredwitz/Mitterteich, da. Und der SK Presseck muss aufpassen, dass der Fahrstuhl nicht gleich eine weitere Liga nach unten rauscht.

Hochspannung verspricht die Bezirksliga West in den verbleibenden fünf Runden. An der Spitze sind drei Teams punktgleich, eine weitere Mannschaft folgt nur einen Zähler dahinter. Der Coburger SV verpasste durch ein 4:4 bei Hollfeld/Memmelsdorf den Platz an der (Winter-)Sonne. Davor reihen sich noch Sonneberg und Burgkunstadt ein – allerdings nur mit wenigen Brettpunkten Unterschied. Im Westen beginnt die Abstiegszone tatsächlich schon beim fünften Platz. Abgesehen von Strullendorf haben’s die Aufsteiger nicht leicht in dieser Liga.

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