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Oberfränkische Ligen: Seubelsdorf ist der große Gewinner des Spieltags

Besser hätte das Schachjahr nicht beginnen können für den SV Seubelsdorf: Mit dem 6,5:1,5 gegen Schlusslicht Kirchenlamitz untermauerten Michalek, Bergmann & Co. ihre Führung in der Bezirksoberliga. Dabei kam es ihnen entgegen, dass der starke Aufsteiger SC Bamberg 2 gegen Michelau seine erste Niederlage kassierte. Die Bamberger bleiben aber neben Titelverteidiger Nordhalben die einzigen Verfolger der Seubelsdorfer. Alle anderen Mannschaften müssen sich Richtung Mittelfeld und Abstiegskampf orientieren. Nach momentanem Stand müssten Neustadt und Kirchenlamitz in den Fahrstuhl nach unten steigen; beide Teams haben schon zwei Punkte Rückstand zum rettenden Ufer.

Relativ klare Verhältnisse herrschen in der Bezirksliga Ost: Der SC Waldsassen drängt mit aller Macht zurück ins Oberhaus, behält als einziges Team nach fünf Runden die weiße Weste. Vorjahres-Vize Thiersheim hatte mit 1,5:6,5 das Nachsehen. Rehau und Kulmbach folgen mit zwei Zählern Abstand und schlechterer Brettpunkt-Bilanz. Stark präsentiert sich weiterhin Oberkotzau auf Platz vier. Im Keller sitzen Presseck, Hof 2 und Marktredwitz/Mitterteich fest. Ob für sie der Weg unvermeindlich in die A-Klassen führt?

In der Bezirksliga West kam es leider zu einer Spielabsage: Die SG Hollfeld/Memmelsdorf brachte für das Gastspiel in Sonneberg keine Mannschaft zusammen – aus beruflichen, familiären und gesundheitlichen Gründen, wie es hieß. Dadurch ist die SG Sonneberg nach Brettpunkten ganz vorne. Dicht dahinter Burgkunstadt und Coburg, die nach Mannschaftspunkten (9:1) gleichauf sind. Und auch die gut erholte Concordia Strullendorf auf Rang vier (8:2) kann noch ins Titelrennen eingreifen. Die übrigen sechs Teams müssen um den Klassenerhalt bangen – wobei Kronach 2 nach seinem heutigen Sieg die besten Aussichten hat.

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