Burgkunstadt macht das Rennen im Westen

Am Ende war es ein Foto-Finish: Der SSV Burgkunstadt ist Meister der Bezirksliga West! Ein 4:4 beim Coburger SV am letzten Spieltag reichte zum Titelgewinn. Denn die Brettpunktbilanz bei Burgkunstadt war überragend: 46,5 Zähler – so viel holte keine andere Mannschaft. Überragender Spieler war der neue Vorsitzende Thomas Müller mit 7,5 aus 9. Im Vorjahr war der SSV noch im Entscheidungsspiel an Helmbrechts gescheitert. Diesmal ging das Team als Favorit ins Rennen und setzte sich durch, auch wenn Vizemeister Hollfeld/Memmelsdorf noch eine famose Aufholjagd hinlegte.

Die Meistermannschaft, von links: Johannes Türk, Michael Wagner, Andreas Rebhan, Daniel Völker, Uwe Max, Thomas Müller, Jens Güther und Thomas Barnickel. Auf dem Bild fehlt Stammspieler Matthias Rotsch.

Die Spielgemeinschaft aus Hollfeld und Memmelsdorf ist das Überraschungsteam der Saison. Am wenigsten hat wohl die Mannschaft selbst mit diesem Erfolg gerechnet. In der vorletzten Runde den Spitzenreiter Burgkunstadt besiegt, nach der letzten Runde punktgleich mit dem Aufsteiger: Das ist aller Ehren wert.

Der SG-Achter, von links: Alexander Niemetz, Ilie Brandman, Tim Schelenz, Torger Münzel, Ulrich Rödel, Andreas Brehm, Harald Hugel und Claus Kuhlemann.

Im Keller der Liga drohten bis zu fünf Absteiger. Doch Tettau kann sich beim SV Neustadt b. Coburg bedanken, der sich in der Bezirksoberliga in letzter Minute rettete. Dadurch steigt Helmbrechts in die Bezirksliga Ost ab, und nur zwei Teams kommen in die Bezirksliga West. Das ist zwar auch eines mehr als regulär, aber Tettau als Sechstplatzierter bleibt drin. Bitter endet die Saison hingegen für Höchstadt 2, Steinwiesen, Mönchröden und Kronach 2.

Ein kurzer Blick in die Kreise: Meister der Kreisoberliga CNLK ist Weidhausen 2, gefolgt von Sonneberg 2. In der A-Klasse im Kreis Bamberg holte Ebern den Titel. Wer tatsächlich aufsteigt, entscheidet sich bis zum 30. Mai. Spätestens dann müssen die Meldungen für die neue Saison der oberfränkischen Ligen vorliegen.