Entscheidung über Meistertitel fällt erst spät

Die oberfränkischen Ligen sind und bleiben spannend. Noch ist offen, wer die drei Meister sein werden. Die Entscheidung fällt erst in der achten oder neunten Runde. Schon mehr Klarheit herrscht bei der Abstiegsfrage.

In der Bezirksoberliga nimmt der PTSV-SK Hof Anlauf in Richtung rasche Regionalliga-Rückkehr. Der Sieg beim gefährlichen SV Neustadt fiel deutlich aus. Der härteste Verfolger, Top-Aufsteiger Burgkunstadt, bleibt den Hofern auf den Fersen. Höchstadt büßte etwas Boden ein, während Waldsassen zum Führungsquartett aufschloss. Die meisten anderen Mannschaften werden zu Marktleuthen-Fans: Die Egerstädter schweben in der Regionalliga in Abstiegsgefahr; würden sie den Klassenerhalt verpassen, gäbe es drei statt zwei Absteiger aus der Oberfrankenliga. Die SG Hollfeld/Memmelsdorf hat mit einer erneuten Niederlage ihren Abschied aus dem Oberhaus eingeläutet.

Die zweite Mannschaft des 1. FC Marktleuthen hat den Aufstieg in die Bezirksoberliga selbst in der Hand. Nur noch zwei Siege – dann wären die Marktleuthener Meister der Bezirksliga Ost. Vielleicht reichen auch ein Sieg und ein Unentschieden. Kulmbach und Bindlach 2 punkten auch kräftig, treffen aber am 1. März aufeinander. Das heißt, nur einer wird mit dem Spitzenreiter Schritt halten – oder nach einem Unentschieden keiner von beiden mehr. Im Keller der Liga sind die Klassenerhalts-Chancen der SG Tröstau/Mehlmeisel auf ein Minimum geschrumpft. Auch hier geht der Blick nach oben: Wenn es vier statt drei Absteiger geben sollte, würde es auch – nach derzeitigem Stand – die etablierten Helmbrechtser erwischen.

Die Bezirksliga West hat ein hart umkämpftes Spitzenspiel erlebt, das ohne Sieger zu Ende ging. Einen heimlichen Sieger gibt es dennoch: Michelau kann jetzt aus eigener Kraft Meisterschaft und Aufstieg klarmachen; das Restprogramm scheint, vorsichtig ausgedrückt, machbar. Das Nachsehen hätten die tapferen Sonneberger mit aktuell nur zwei Minuspunkten. Eine Bilanz, die in aller Regel zu Platz eins reicht. Wer am Ende auf Abstiegsrang acht landet, ist fraglich: Tettau nach einer Niederlage und Weidhausen 2 nach einem Erfolg sind nunmehr punktgleich; die Tettauer haben aber wesentlich mehr Brettpunkte gesammelt. Coburg und Bamberg 3 auf den Plätzen darüber sind noch nicht gänzlich aus dem Schneider.

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