Seubelsdorf macht Bezirksoberliga wieder spannend

Das geht ja gut los, werden sich die Schachfreunde aus Seubelsdorf, Kulmbach und Michelau denken. Für andere fiel der Jahresauftakt der oberfränkischen Ligen durchwachsen bis mäßig aus. 

In Bestbesetzung – mit dem frischgebackenen oberfränkischen Blitzmeister Jürgen Gegenfurtner – trat Seubelsdorf gegen Spitzenreiter Hof an. Und dem SV gelang tatsächlich ein Sieg; das hilft der Mannschaft im Abstiegskampf enorm und macht das Titelrennen der Bezirksoberliga wieder spannend. Der PTSV-SK Hof bleibt zwar vorne, hat aber sage und schreibe fünf Verfolger mit nur einem Punkt Rückstand. Neben Seubelsdorf müssen auch Nordhalben und Rehau um den Klassenerhalt bangen. Etwas abgeschlagen ist schon der Aufsteiger Hollfeld/Memmelsdorf.

Drei Topteams der Bezirksliga Ost ließen nichts anbrennen: Kulmbach, Marktleuthen 2 und Bindlach 2 ringen weiter um die Meisterschaft. Die Senkrechtstarter aus Oberkotzau strauchelten hingegen und kassierten in Thiersheim die erste Niederlage. Zwar landet noch eine Partie mit Antrag auf Remis bei BSL Reiner Schulz – sie wird aber keinen Einfluss auf den Ausgang des Wettkampfs haben. Die zweite Hälfte der Tabelle bildet wohl schon die Abstiegszone, da finden sich auch Kirchenlamitz und Helmbrechts wieder.

In der Bezirksliga West ziehen die beiden Absteiger Michelau und Sonneberg ziemlich einsam ihre Kreise. Momentan liegt der Vorteil nach einem weiteren Kantersieg klar bei Michelau. Dies zumal die Thüringer – ohne Franz Geisensetter – in Coburg nicht über ein 4:4 hinauskamen. Für die Coburger ein wertvoller Punktgewinn, denn im Keller der Liga wird’s ungemütlich. Schlusslicht Bamberg 4 kann wohl bereits für die A-Klasse planen. 

Die Saison geht jetzt im Zwei-Wochen-Rhythmus weiter. Am 2. Februar folgt schon Runde sechs.